2015 - 2016

AuftraggeberInnen

Hochwasserdialoge an der Bayerischen Donau

Das Bayerische Hochwasserschutz-Aktionsprogramm 2020plus sieht als einen wesentlichen Baustein die Anlage von gesteuerten Flutpoldern entlang der Donau zwischen Ulm und Passau vor. Dieses groß angelegte Infrastrukturprojekt braucht die Fundierung in der Gesellschaft zumal einige der Polderflächen auf privat genutzten, landwirtschaftlichen Flächen liegen würden. Der Hochwasserdialog Bayern soll eine Brücke zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung schlagen.

In einer Reihe von dialogischen Formaten werden die verschiedenen Zielgruppen vom Vorhaben informiert sowie in Arbeitskreisen mit einem Teilnehmerkreis von 100-150 TeilnehmerInnen die verschiedenen Eckpunkte und Herausforderungen, die dieses Verfahren prägen, diskutiert. Methodisch wurden dabei neben Fachvorträgen von ExpertInnen, verschiedene dialogische Formate von Einzel- und Hintergrundgesprächen bis hin zu Gruppendiskussionen insbesondere unter Anwendung der Fishbowl-Methode eingesetzt. Auf Basis unserer Empfehlung wurde die Diskussion über die verschiedenen Flussabschnitte nicht nur lokal und regional, sondern auch überregional geführt, was insbesondere im Falle von Hochwässern, die über die Region hinaus wirken, ein wichtiges Signal in Richtung Solidarität ist.