Westbahnviertel

IKEA goes Fünfhaus. Die einen freuen sich, die Nachbarschaft wird panisch und fürchten verstärktes Verkehrsaufkommen, um die Sicherheit ihrer Kinder und um den eigenen Stellplatz.  Konsequent werden keine Kund*innen-Parkplätze angeboten. Kund*innen sollen öffentlich anreisen, das müssen diese aber lernen. Die BV Fünfhaus will noch bevor das Möbelhaus öffnet, die Verkehrsströme lenken, den öffentlichen Raum aufwerten und so mehr Aufenthaltsqualität schaffen. Ebenso soll bei der Gelegenheit, ein Beitrag zur Klimaresilienz des Bezirks gelingen. Mehr Grün und Wasser soll dies schaffen.

Die Bezirksvorstehung hat im Vorfeld unter Begleitung von PlanSinn einen Beteiligungsprozess lanciert, Anregungen, Wünsche und Befürchtungen eingesammelt und diese geclustert. Mit den von den Anrainer*innen ins Treffen geführten Inhalten hat PlanSinn  in einem 2. Schritt Szenarien für die Organisation des Verkehrs, der Gestaltung der Straßen und potenzieller Plätze entwickelt. Diese Szenarien wurden den Bürger*innen präsentiert (Videokonferenz) und sämtliche im Grätzel ansässigen, vorbehaltlos ihrer Nationalität zur Abstimmung der Lösungsansätze eingeladen. Mehr als 70 % haben sich für die konsequente Reduktion von fließendem und ruhendem Verkehr starkgemacht und für mehr Grün gestimmt. Im Herbst 2021, wenn der das Skandinavische  Möbelhaus öffnet, soll die neue Verkehrsführung umgesetzte sein und der neue Langauer Platz ein neuer lebendiger Stadtraum mit verbesserter Aufenthaltsqualität sein.