Bahndeckel Theresienhöhe
3. Platz Wettbewerb für bildende KünstlerInnen und LandschaftsarchitektInnen.

1998 wurde mit dem Umzug der Münchner Messe das alte Gelände auf der Theresienhöhe frei. Auf dem 45 ha großen Areal werden 1.500 Wohnungen, Geschäfte, Kindergärten und eine Grundschule gebaut. Das Baureferat München schrieb für die Freiraumgestaltung einer im Areal gelegenen Überplattung einer Bahntrasse einen internationalen Wettbewerb aus.

PlanSinn wurde vom renommierten österreichischen Künstler Lois Weinberger zu einer gemeinsamen Entwurfsplanung und Wettbewerbseinreichung eingeladen. Der aus dieser Zusammenarbeit hervorgegangene Entwurf zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Bezugnahme aus. Als Ausgangsbasis für freiraumplanerische Eingriffe wählte das Projektteam Weinberger/PlanSinn eine „natürliche“ Struktur – die von Borkenkäfern in Baumrinden gegrabenen Gänge. Die Betonfläche des Bahndeckels wird als „Lücke im Urbanen“ weitgehend als freier Platz belassen.