Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, die in die Arbeit, in die Schule, zum Einkaufen mit dem Rad fahren wollen, sollen das bequem und sicher tun können. Und - das Radfahren soll auch Spaß machen.



Rad fahren braucht stadtplanerische, verkehrsorganisatorische und technische Aufmerksamkeit. Auf diesen Ebenen wurden und werden in Wien die Voraussetzungen für die Nutzung des Fahrrads als Verkehrsmittel laufend verbessert.

AlltagsradlerInnen in der Stadt
Ob, wo und wie mit dem Rad gefahren wird, hängt aber nicht nur von technischen und organisatorischen Voraussetzungen ab. Es braucht auch das Wissen und die entsprechende Überzeugung der EntscheidungsträgerInnen wie auch aller VerkehrsteilnehmerInnen. Auf dieser Ebene bewegt sich das Projekt fahr_rad_in_wien mit der Erarbeitung von Vermittlungsstrategien zum Radverkehr in Wien. In einer Analyse ergaben sich die größten Potenziale, neue AlltagsradlerInnen anzusprechen, bei folgenden Zielgruppen und Fahrzwecken:

  • Arbeitswege
  • ältere Menschen
  • Erledigungs- und Einkaufsfahrten
  • Zehn- bis Vierzehnjährige
  • MigrantInnen
Dazu wurden und werden in diesem Projekt zielgerichtete Maßnahmen entwickelt und zum Teil auch umgesetzt, wie etwa Radfahrtraining für Ältere, Schulaktionen, professionelle Imagebilder, die Lust aufs Radfahren machen, Roadshows in Einkaufszentren, Radkarten für alle Fälle oder „Roll-Models“: Dies sind authentische Vorbilder in Sachen Alltagsradeln und vermitteln über Testimonials verschiedene Zugänge und Motive zum Alltagsradeln in der Stadt. In Kooperation mit der außerschulischen Jugendarbeit sollen etwa auch Angebote für Jugendliche gesetzt werden. „Wien gibt dir (k)einen Korb zum Rad“ zeigt als Aktion, wie Einkaufen mit dem Rad bequem funktioniert. Auch neue Typen von Rädern, wie E-Bikes oder Lastenräder, werden als Alternativen vermittelt.

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