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Welche Strukturen sind wichtig, damit die Lebensqualität für alternde Menschen im Stadtteil möglichst hoch ist? Wie kann eine Stadt angesichts des demografischen Wandels Weichen 
stellen, damit die BewohnerInnen lange selbstbestimmt, gesund und aktiv im heimatlichen Grätzl leben können?

Web: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/grundlagen/stadtforschung/sozialraum/salto.html


 
Das Projekt sALTo experimentierte in zwei unterschiedlichen Pilot-Grätzln mit der Zusammenführung von gesundheits- und stadtplanerischen Tätigkeitsfeldern. Im Triesterviertel im 10. Bezirk und im Quadenviertel im 22. Bezirk begleiteten PlanSinn und diePartner.at unterschiedliche AkteurInnen in der Umsetzung von Pilotmaßnahmen und gaben Impulse dafür, wie intergenerative Angebote und Vitalität im Stadtteil erreicht werden können. 2007 erhielt das Projekt sALTo von der Bertelsmann-Stiftung dafür ein Diplom (EPSA Award).

Intergenerative Impulse für Stadtteile

  • Basierend auf einer Analyse der Pilot-Grätzln wurde eine „Vitalbilanz“ entwickelt. Sie beschreibt Stadtteile unter den Aspekten Bewegung, Ernährung, mentale Fitness und Energie. Zu jedem Stadtteil entstand ein „Vitalbild“, eine Art Stadtkarte der 100 Gründe hinauszugehen.
  • Mit dem Instrument „Gender-Netz“ prognostizierte PlanSinn Wirkungen von Maßnahmen auf heterogene Zielgruppen und passte die Maßnahmen den formulierten Zielen an.
  • Generation_mixed fand im Quadenviertel als intergeneratives Sportfest für verschiedene Altersgruppen statt.
  • Die Telefonkette soll Ansprache und verlässliche, aber nicht zu intensive Kontakte zwischen älteren Menschen erleichtern.
  • Die Pflanzaktion „intergenerative Lehr- und Lernfelder“ im Triesterviertel brachte Nachbar-Innen aus einem Gemeindebau zusammen.
  • Die Bezirksverwaltung Donaustadt stellte im Quadenviertel Generationenbänke an wichtigen Wegen auf. Damit konnte ein Zeichen gegen den urbanen Trend gesetzt werden, Bänke aufgrund von „Vandalismus“ und Lärmkonflikten zu entfernen.

  • Mit ergotherapeutischen Stadtteilbegehungen erhoben angehende ErgotherapeutInnen Potenziale und Problemstellen im öffentlichen Raum. Mittels Rollstuhl, Rollator oder Einkaufs-Trolley wurden Verbesserungspotenziale erforscht.

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